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VISION mobility live von der CES 2019: Deutsche Überraschungen | HUSS Unternehmensgruppe

VISION mobility live von der CES 2019: Deutsche Überraschungen

HUSS-VERLAG GmbH
09.01.2019
Mercedes-Benz Vision URBANETIC auf dem Las Vegas Strip
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09.01.2019

VISION mobility live von der CES 2019: Deutsche Überraschungen

Mercedes-Benz Vision URBANETIC auf dem Las Vegas Strip
Für Audi, BMW und Daimler ist die CES in Las Vegas mittlerweile ein Pflichttermin geworden. Hier zeigen die Hersteller die neuen Wege. Es ist der Beginn eines multimobilen Zeitalters.

Der Konsum von Mobilität, wie wir ihn jahrzehntelang praktiziert haben, erlebt eine historische Zäsur. Die Welt steht vor ähnlichen Umwälzungen wie nach der Erfindung des Autos vor 125 Jahren. Wenn heute von der Zukunft der Mobilität die Rede ist, geht es nicht länger nur um die räumliche Fortbewegung der Lkw, Transporter, Busse und Pkw. Es geht um die neue Verkehrsmittelnutzung, neue Antriebsformen und Fahrzeug-Features. Die Zeitschrift VISION mobility hat dies live auf der CES in Las Vegas erlebt. Die Zukunft wird elektrisch – diesen Eindruck hat man jedenfalls nach Aussagen der deutschen Hersteller in Las Vegas, deren stärkstes Exponat von Daimler Vans kam. Das zeigt, dass auch hier umgedacht wird und selbst Nutzfahrzeuge in Las Vegas präsentiert werden. Damit trägt man auch dem Interesse vieler B2B-Kunden und Flotten Rechnung. Auf der CES trat Daimler vollumfänglich mit Pkw, Van und Truck an, wobei die Nutzfahrzeuge der Tochter Freightliner vor den Toren der Stadt ihre teilautonomen und vollelektrischen Runden drehten.

Ausgerechnet die Van-Sparte passte inhaltlich am besten auf die CES: Die Konzeptstudie „Vision Urbanetic“ feierte zwar schon auf der Nutzfahrzeug-IAA Premiere, kam mit ihrer exaltierten Gestaltung und dem radikalen Konzept (die Kabine lässt sich vom Chassis trennen und durch ein Cargoabteil ersetzen) aber erst in Las Vegas so richtig zur Geltung. Sie erhielt als elektrischer autonom fahrender Pod auch gleich einige neue Gadgets, darunter einen elektronischen Roulettekreisel unter dem Anzeigenrondell am Dach, der sich per Smartphone aktivieren ließe. Einmal mehr präsentierte Daimler darüber hinaus die kommunikativen Fähigkeiten seiner Van-Kugel, die als autonomes Fahrzeug auch aktiv mit der Umgebung in Kontakt treten kann. Ganz klar war darüber hinaus das Bekenntnis, dass die Zukunft elektrisch ist. Das würde man mittlerweile vielleicht auch bei Audi bestätigen. Doch die Bayern gaben sich hier wesentlich bescheidener und unspektakulärer im Auftritt: Audi kochte nochmal die Studie „Aicon“ der Pkw-IAA 2017 und den e-tron auf und zeigte neue Infotainment-Details. Der „Audi Experience Ride“ soll das Auto zum „mobilen Erlebnispark“ machen: Zukünftig können Passagiere auf dem Rücksitz mithilfe einer Virtual-Reality-Brille Filme, Videospiele und interaktive Inhalte noch realistischer erleben. Dabei sollen virtuelle Inhalte in Echtzeit an die Fahrbewegung des Autos angepasst werden. Bei „Audi Immersive In-Car Entertainment“ greift man Impulse aus Filmszenen auf und übersetzt sie in reale Fahrzeugbewegungen. 

Weitere wichtige CES-Highlights erfahren Sie in der nächsten Ausgabe, die am 01. Februar 2019 erscheint, im VISION mobility Messe Spezial. VISION mobility ist ab sofort auch als ePaper im iKiosk erhältlich.

 

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